Sexuell übertagbare Krankheiten

Man spricht schnell von den Geschlechtskrankheiten und schon ist die Thematik abgehandelt. Diese Annahme ist jedoch falsch und sollte somit nicht verbreitet werden. Denn es gibt unterschiedliche Krankheiten mit verschiedenen Erregern, Krankheitsbildern und einem abweichenden Verlauf. Schon allein dieser Punkt sollte berücksichtigt werden. HIV kann durch den Geschlechtsverkehr übertragen werden. Aber auch der Austausch von Speichel oder Blut ist ein großes Risiko und begünstigt eine Erkrankung. Zudem kommt eine weitere Möglichkeit der Ansteckung hinzu. Nicht sterile Injektionsnadeln oder Tätowier-Nadeln sind eine große Gefahr. Nur mit einer sehr guten Hygiene kann also das Risiko einer Ansteckung, beziehungsweise die Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten minimiert werden. Sauberkeit und eine genaue Kontrolle sind wichtig. Jede Berufsgruppe, die mit Patienten zu tun hat, sollte deshalb besonders wachsam sein. Von allein wird sich jede Geschlechtskrankheit leider nicht zurückbilden. Nur durch aktive Mithilfe kann etwas unternommen werden. Bei Fragen oder Problemen kann der Besuch beim Arzt eine große Hilfe sein.

Zahlreiche Arten und Spezifikationen

Es sind in etwa 300 Verschiedene Arten der Geschlechtskrankheiten bekannt. Zu den bekanntesten zählen jedoch vor allem:

– Syphilis
– Tripper „Gonorrhoe“
– Weicher Schanker „Ulcus molle“
– Chlamydieninfektion „Lymphogranuloma venereum“
– Trichomonadeninfektionen
– Herpes genitalis
– Pilzinfektionen und Feigwarzen

Hohe Belastbarkeit von Körper und Psyche

Jeder Befund ist eine richtige Belastbarkeitsprobe. Zum einen wird der Körper stark beansprucht und zum anderen sind natürlich die Gefühle in Mitleidenschaft gezogen. Besonders entscheidend ist in dem Zusammenhang immer das Verständnis der Mitmenschen. Geschlechtskrankheiten sind noch immer mit einem Makel behaftet. Dadurch wächst die Verunsicherung und viele Betroffene wissen nicht, wie sie reagieren sollen. Ideal ist natürlich immer ein offener Umgang. Doch diese Entscheidung fällt teilweise schwer. Deshalb vertuschen einige Patienten ihr Leiden oder versuchen, die Symptome zu ignorieren. Bis zu einem gewissen Punkt ist das realisierbar, doch diese innere Zerrissenheit zehrt maßgeblich an den eigenen Kräften. Besser wäre es natürlich, die Energie sinnvoll einzusetzen und dadurch besser, schneller und einfacher zu genesen. Stattdessen konzentrieren sich die Erkrankten mehr auf das Umfeld und die Reaktionen. Ohnehin ist die Verwundbarkeit auf emotionaler Ebene ziemlich groß. Jede unbedachte Bemerkung verschlechtert die allgemeine Situation und beansprucht zudem. Der Körper reagiert mit einem Abwehrmechanismus und das Immunsystem wird daraufhin zusätzlich geschwächt. Es ist wichtig zu verstehen, dass man bei einer Erkrankung nicht den Mut verlieren sollte. Stattdessen ist es wichtig, dass die Situation angenommen wird, aber dennoch aktiv das Leben bestimmt wird. Mit der richtigen Behandlung und Medikamentation kann ein fast normales Leben gelebt werden. Allerdings sind regelmäßige Untersuchungen unverzichtbar und sollten strengstens eingehalten werden. Außerdem ist es wichtig, dass der geschwächte Körper unterstützt wird.

Ruhe, Bewegung und Ernährung – Gesund und normal

Mit einem möglichst gesunden Lebenswandel können sich die Werte stabilisieren, ohne dass es zu weiteren Verschlechterungen kommen wird. Neben einer inneren Balance sind haltbare Faktoren unverzichtbar. Somit ist gesunde und abwechslungsreiche Nahrung ein Muss. Viel Obst und Gemüse sollte deshalb auf dem täglichen Speiseplan stehen. Nach Möglichkeit sollte auf Rauchen, Alkohol und zu viel Fett verzichtet werden. Alles in Maßen ist natürlich besser als eine stressige Diät zu erzwingen. Ausreichend Flüssigkeit, am besten Wasser, Tees oder Fruchtsäfte wirken außerdem positiv der Erkrankung entgegen. Bewegung oder sportliche Aktivität stärken das Immunsystem, machen fit und geben neue Energie. Wer auf einen geregelten Tages-Rhythmus achtet, der ist eindeutig im Vorteil. Stress oder Aufregung können natürlich nicht immer vermieden werden, dennoch ist eine gewisse Ausgeglichenheit und innere Ruhe wünschenswert. Genügend Schlaf ebenso ein erreichbares Ziel sein. Denn diese Phase der Regeneration ist enorm wichtig und zählt zur erfolgreichen Therapie dazu. Ansonsten ist ein möglichst normales Leben am besten. Die Pflege sozialer Kontakte und bestehender Freundschaft darf nicht vernachlässigt werden. Auch der tägliche Gang zur Arbeit ist gut und wichtig. Sofern die Kollegen von der Krankheit wissen, wird der zwischenmenschliche Umgang erleichtert. Also zahlt sich auch hier ein offener Charakter aus und diese Entscheidung wird sich langfristig als optimal beweisen. Natürlich ist vor allem zu Beginn die Umstellung groß und man sollte sich etwas in Geduld üben. Denn für alle Beteiligten handelt es sich um eine Veränderung und Veränderungen fordern immer Akzeptanz, Aufgeschlossenheit, Umdenken und Offenheit.

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