Fast Food: Der Dickmacher auf die Hand

Döner, Pizza, Hot Dogs, Hamburger und Pommes Frites: Vor allem in Großstädten ist das Fast-Food-Angebot üppig und für wenig Geld an fast jeder Ecke zu bekommen. Es ist nicht nur schnell produziert, sondern auch schnell verzehrt. Doch die Folgen sind verheerend.

Erschreckend: Über 90 Prozent der Bundesbürger essen regelmäßig in Schnellrestaurants. Die Definition von Fast Food bezieht sich auf alle Lebensmittel, welche für den sofortigen Konsum gedacht sind. Der Verzehr wird meistens nebenbei und im Stehen praktiziert. Im Alltagsstress ignorieren viele Menschen dabei die Tatsache, dass Fast Food extrem ungesund ist.

Darum ist das schnelle Essen so ungesund

In den meisten Fällen ist Fast Food nicht nur sehr fettig, sondern auch sehr salzig oder extrem süß. Aber immer vollgestopft mit zahlreichen Kalorien. Hinzukommt, dass Fast Food kaum Ballaststoffe aufweist. Und auch Vitamine, sowie Mineralstoffe sucht man vergeblich. Ein hoher Konsum von Pizza. Burger und Co. kann deshalb schnell zum Diabetes oder zur Fettleibigkeit führen. Die Gewichtszunahme ist jedoch nicht allein auf die hohe Kalorienzahl, sondern auch auf das Übermaß an Fett zurückzuführen. Da Fett ein Geschmacksträger ist, wird es großzügig in der Industrie verwendet. Fast-Food-Produkte wie zum Beispiel Currywurst und Pommes Frites werden in heißem Fett zubereitet und sind deshalb extrem ungesund.

Gefährliche Fette im Fast Food

Fast Food wird meistens günstig, schnell und in großen Mengen produziert. Aus diesem Grund werden bei der Herstellung häufig billige Fette verwendet. Zum Teil werden sogar künstliche Transfette verwendet. Diese entstehen durch starke Hitze und auch in der Industrie, wo das Öl gehärtet wird. Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass diese gesättigten Fettsäuren nicht nur zu Übergewicht führen, sondern auch krank machen. Morgan Spurlock ist ein US-amerikanischer Autor, welcher vor einigen Jahren einen gefährlichen Selbstversuch startete und die Ergebnisse im Film „Supersize me“ präsentierte. Zu sehen bekamen die Zuschauer die extremen Auswirkungen von Fast Food auf den menschlichen Körper, nachdem sich Spurlock einen Monat lang davon ernährte. Ein Medizincheck wurde sowohl zum Start, als auch zum Ende des Films durchgeführt.

Übergewicht als Folge von Fast Food

Die Nährstoffdichte von Junk Food ist extrem hoch. Das bedeutet, dass schon die kleinsten Portionen eine hohe Anzahl an Kalorien aufweisen. Problematisch: Das Sättigungsgefühl setzt in der Regel erst dann ein, wenn man schon viel zu viel gegessen hat. Jeder von uns kennt das Gefühl, als würde man sich in einem „Fresskoma“ befinden, nachdem man einen riesigen Burger oder sogar zwei gegessen hat. Aber nicht nur der Fett- auch der Zuckergehalt ist problematisch, denn die dadurch zugeführte Energie kann nicht verbraucht werden und wird somit als Körperfett gespeichert. Der Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sorgt zudem dafür, dass der Stoffwechsel ausgebremst wird. Wer also regelmäßig beziehungsweise häufig zu Junk Food greift, muss damit rechnen übergewichtig zu werden. Und Übergewicht führt nicht selten zu daraus resultierenden Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes.

Weitere Folgeschäden durch den Fast-Food-Konsum

Die im Fast Food enthaltenen Transfettsäuren erhöhen das Risiko sowohl für Herzinfarkte, als auch für Schlaganfälle. Zusätzlich steigt der Cholesterinspiegel an und Gefäßverkalkungen werden gefördert. Die großen Mengen an Salz fördern den Bluthochdruck und nicht zuletzt können die verwendeten Geschmacksverstärker Allergien auslösen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.