Drogensucht – das sind die häufigsten Gründe, wieso zu Drogen gegriffen wird

Für viele ist es einfach zu behaupten, nur vom Leben abgehängte nehmen Drogen. Die Realität zeigt allerdings, dass die Drogen längst in der Mitte, am unteren Rand und ganz oben in der Gesellschaft abgekommen sind. Die Gründe dafür mögen vielseitig sein, aber jeder weist seine speziellen Gründe auf.

Drogen für die Oberschicht

Schon in den Medien und etlichen Printmedien wurde das Thema Drogenkonsum bei Stars & Sternchen aufgefasst. Stars wie Robbie Williams, Pete Doherty und Amy Winehouse sind nur ein Teil der Prominenz, die offen zugegeben haben, dass Drogen im Leben für sie einst dazugehörten. Die Oberschicht existiert aber nicht nur in der medialen Prominenz. Auch Ärzte, die in allen Teilen der Welt als weiße Götter bezeichnet werden, greifen vermehrt zur aufpushenden Droge namens Kokain. Wieso? Damit sie dem Druck auf der Arbeit standhalten können und fit für mehrere Stunden und Überstunden bleiben. Andere gut betuchte Kreise greifen zur „reichen Droge“ Kokain, weil das gute Gramm für 25 bis 150 Euro zeigen soll, dass sie auf große Kosten Spaß haben können und für sie das zum guten Geld dazugehört. Das bedeutet automatisch, dass die Oberschicht zwischen Sucht, Druck, Erfolgsdruck und Spaß ihren Konsum unterscheidet.

Der Drogenkonsum der Abgehängten

Medial spricht man nicht selten von „den Abgehängten“, wenn man Formate sieht, wo es um Drogenkonsum, Obdachlosigkeit und Süchte im Allgemeinen geht. Ganz falsch ist diese These auch nicht. Die häufigen Geschichten hinter all diesen Menschen sind vielschichtig. Missbrauch in der Kindheit, kaputtes Elternhaus, frühzeitig auf die schiefe Bahn gerutscht, falsche Freunde, eine falsche Entscheidung getroffen, Prügel im Elternhaus oder in der Ehe. So viele unterschiedliche Beweggründe gibt es, die auch viele dazu verleiten, sich mit Drogen anfänglich aufzuputschen und später nicht mehr zu merken, dass die Sucht sie kontrolliert. Trotzdem soll es nicht heißen, dass jeder mit einem schrecklichen Lebenslauf direkt zu Drogen greift, aber auch hier ist die Chance wie bei extrem beruflich engagierten und intelligenten Menschen groß, aufgrund des Drucks, der Enttäuschungen & Co, zu den Drogen zu greifen.

Der Drogenkonsum der Partygesellschaft

Nicht zu unterschätzen ist auch, dass in der Partyszene immer wieder aufputschende Drogen ins Spiel kommen, weil das Partyvolk glaubt, sie können etwas verpassen oder ohne sei die Feierlichkeit langweilig. Bevorzugt werden hier Ecstasy oder LSD sowie Kokain. Eine fatale Mischung auch mit dem Konsum von Alkohol. Bei manch einem ist es wirklich nur auf einer Feierlichkeit, zu Anfang, aber auch hier entwickelt sich eine Sucht, dass eine Party nicht mehr ohne das „Zeug“ betreten wird. Dieser Konsum darf auf keinen Fall unterschätzt werden.

Der Drogenkonsum ist längst in allen Schichten der Gesellschaft angekommen. Längst sind die Zeiten vorbei, wo man von der Unterschicht als Christiane F. Sprechen kann. Immer gibt es eine Geschichte hinter den Drogen. Oftmals ist es der Erfolgsdruck der Arbeit, das ständige Überstundenschieben, einfach anders drauf sein wollen oder den Schmerz der Vergangenheit vergessen. Daran ist es sofort zu erkennen, wie vielschichtig die Drogenszene sein kann und eine mögliche Sucht und der Konsum begründet werden kann.

 

 

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